Gegensätze | global denken - lokal handeln



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Lieber Kai,
die Figuren der Gottesmutter Maria sowie traditioneller und regionaler Heiligen werden in einem italienischen Küstenort durch den abendlichen Ort getragen. Im Lichtkegel einer Fassadenlampe ist erkennbar, wie sorgfältig die Figuren gestaltet und wie kostbar die Gewänder sind, die sie tragen.
Die Anerkennung für einzelne Personen ist wesentliches Element gerade der Katholische Kirche. In unserer Gemeinschaft genießen vor allem Carla und Tamineh hohes Ansehen. Sie wiederum beziehen sich auf ihre Vorbilder Carla von Assisi und Fatima Baraghani, genannt Tahere.
Einen angenehmen Tag und herzlichen Gruß, Ela

Liebe Ela,
vielen Dank für Deine Nachricht. Es gibt viele Formen, besonderer Menschen zu gedenken. Eine Statue, die mit Sorgfalt gestaltet ist und die Eigenschaften der verehrten Person in Szene setzt, ist eine weit verbreitete Art des Gedenkens. Wenn sie nicht nur an einem festem Ort präsentiert wird, sondern zu besonderen Anlässen herumgetragen wird, handelt es sich um eine lebendige Form der Verehrung. In der dargestellten Situation werden sie durch die Dunkelheit getragen und gleichzeitig von einer Laterne beschienen.
Viele Grüße, Kai


Die Welt erschließt sich in Bildern, in Szenen, in Ensemblemen von Landschaft, Gebäuden, Gegenständen, Licht und Farben. Gesammelt wurde über 7 Jahre hinweg jede Woche jeweils eine Szene, die sich durch eine besondere Komposition auszeichnet.
Damit steht für jeden Tag des Jahres eine Szene zur Verfügung, die Ausgangspunkt für Assoziationen und Reflektionen sein kann. Die Szenen regen an, Fragen des Bestehenden und Zukünftigen innovativ anzugehen - Denken out of the box. Kai und Ela lassen uns an ihren Überlegungen teilhaben.

Projekt Gegensätze - Januar 2025