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Liebe Ela,
die Sonne verdeckt von einer Wolkenformation. Dabei entstehen Flächen, die durch Licht und Schatten bestimmt werden und sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen. Der Himmel mit der nicht unmiztelbar sichtbaren Sonne im Hintergrund. Dann jene Areale von Wolken, die durch die Sonnenstrahlen hell erleuchtet werden, schließlich die Bereiche, die die Sonne nicht durchdringen kann und die entsprechend finster wirken. An manchen Stellen ein wildes Gemosch. Besonders interessant die im zentralen Bereich auftretenden Dunkelfärbungen, die am Rand der Wolken sichtbar sind und an einen Heiligenschein erinnern.
Viele Grüße, Kai
Lieber Kai,
vielen Dank für Deine Nachricht. Das Zusammenspiel von Wolken und Sonne erzeugt besondere Effekte. Es handelt sich im wahrsten Sinne um ein Allerwelts-Phänomen. In diesem Fall handelt es sich um eine Wolkengruppe in einer Phase, die Meteorologen als "leichte Bewölkung" bezeichnen würden. Die Wölkchen schieben sich so vor die Sonne, dass Sinne für den Moment gar nicht unmittelbar sichtbar ist. Vermutlich ist der entstehende Effekt auch davon abhängig, ob die Sonne im Zenit steht oder sich dem Horizont nähert.
Freundliche Grüße, Ela