Gegensätze | global denken - lokal handeln



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Lieber Kai,
die Küstenlinie von Tel Aviv in Folge eines Wüstensturms in Ocker getaucht. Die Sonne kann den Sand, der vielleicht über Hunderte Kilometer hierhingetragen wurde, nicht durchdringen. Der Strand ist nahezu menschenleer. Es handelt sich um einen Ausnahmezustand, der nicht sehr häufig auftritt und der uns vor Augen führt, wie mächtig die Natur ist. In einigen Stunden wird Normalität eintreten, die Sonne wieder hervortreten und der Strand sich mit Menschen füllen.
Liebe Grüße, Ela

Liebe Ela,
vielen Dank für Deine Nachricht. Es ist bemerkenswert, wie stark Natureinflüsse sein können und wie sehr sie das Aussehen einer Landschaft verändern können. Alltäglicher Einfluss ist das "normale" Wetter, das durch Wolken, Niederschläge, Nebel und vor allem die Regulierung des Lichts Einfluss auf die Landschaft nimmt. Seltener sind Wetterextrema, die überflutete oder eine Sturm-zerzauste Umgebung nach sich ziehen. Eine Sandsturm ist ebenfalls eine Seltenheit. Andere Einflüsse sind Jahreszeiten und andere Naturereignisse wie Brände.
Herzlichen Gruß, Kai


Die Welt erschließt sich in Bildern, in Szenen, in Ensemblemen von Landschaft, Gebäuden, Gegenständen, Licht und Farben. Gesammelt wurde über 7 Jahre hinweg jede Woche jeweils eine Szene, die sich durch eine besondere Komposition auszeichnet.
Damit steht für jeden Tag des Jahres eine Szene zur Verfügung, die Ausgangspunkt für Assoziationen und Reflektionen sein kann. Die Szenen regen an, Fragen des Bestehenden und Zukünftigen innovativ anzugehen - Denken out of the box. Kai und Ela lassen uns an ihren Überlegungen teilhaben.

Projekt Gegensätze - Januar 2025