Gegensätze | global denken - lokal handeln



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Liebe Ela,
eine italienische Mittelmeerbucht im Mondschein. Auf dem Hang im Vordergrund liegen Gebäude, die durch Lichter in den Häusern oder Straßenlaternen erkennbar sind. Auf der entfernten gegenüberliegenden Seite ein Lichtersaum, der die Grenze zwischen Meer und Land markiert. Das Meer liegt wie ein matter Spiegel im fahlen Mondlicht.
Herzlichen Gruß, Kai

Lieber Kai,
vielen Dank für Deine Nachricht. Hier herrschen besondere Lichtverhältnisse, eine Mischung aus natürlichem Licht und künstlicher Beleuchtung. Die Nacht ist Dank der Gestirne nicht vollkommen finster. Es scheinen der Mond und die Sterne. Deren Intensität ist abhängig von der Bewölkung und vor allem den Mondphasen. Während das Wetter weitgehend unvorhersehbar ist, lässt sich der Mondzyklus vorberechnen. Dabei ist einerseits die Helligkeit der jeweiligen Mondphase, andererseits der Weg des Mondes durch den Nachthimmel von Bedeutung. In diesem Fall ist der Mondschein besonders ausgeprägt und von Wolken unbeeinflusst, eine Konstellation, die nicht allzu häufig eintritt.
Herzlichen Gruß, Ela


Die Welt erschließt sich in Bildern, in Szenen, in Ensemblemen von Landschaft, Gebäuden, Gegenständen, Licht und Farben. Gesammelt wurde über 7 Jahre hinweg jede Woche jeweils eine Szene, die sich durch eine besondere Komposition auszeichnet.
Damit steht für jeden Tag des Jahres eine Szene zur Verfügung, die Ausgangspunkt für Assoziationen und Reflektionen sein kann. Die Szenen regen an, Fragen des Bestehenden und Zukünftigen innovativ anzugehen - Denken out of the box. Kai und Ela lassen uns an ihren Überlegungen teilhaben.

Projekt Gegensätze - Januar 2025