Gegensätze | global denken - lokal handeln



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Lieber Kai,
ein großes, altes Fachwerkhaus. Die Gefächer sind in einem schmutzigem Gelb-ocker gehalten, die Ständer sind schwarz und das Sattel schimmert rötlich. Auf einem Teil der Dachziegel hat sich Schmutz abgesetzt. Es gibt zahlreiche Fenster, die allerdings klein sind. Vorne ist ein kleiner Anbau, durch den der Garten erreichbar zu sein scheint. Hinter dem Gebäude stehen einzelne Herbstbäume. Unter dem grauen Himmel erscheint alles einwenig runterkommen.
Herzlichen Gruß, Ela

Liebe Ela,
vielen Dank für Deine Nachricht. Es handelt sivh um ein stattliches Fachwerkhaus. Im Obergeschoss ist mit insgesamt vierundzwanzig Fenstern zu rechnen. Doch keines ist beleuchtet oder zeigt andere Zeichen einer Nutzung. Der graue Himmel, die Herbst- oder Winterbäume ohne jedes Blattwerk und fehlende Hinweise auf menschliche Aktivitäten und der Zustand des Gebäudes erzeugen eine gedrückte Stimmung. Es ist nicht klar, ob das Gebäude noch bewohnt ist. Gleichzeitig wird ein großes Potential deutlich: eine Menge an Wohnraum. In diesem Fall wäre es interessant, nach verflossener Zeit einengen Aufnahme zu tätigen. Wer weiß, wie sich die Dinge entwickelt haben?
Herzliche Grüße, Kai


Die Welt erschließt sich in Bildern, in Szenen, in Ensemblemen von Landschaft, Gebäuden, Gegenständen, Licht und Farben. Gesammelt wurde über 7 Jahre hinweg jede Woche jeweils eine Szene, die sich durch eine besondere Komposition auszeichnet.
Damit steht für jeden Tag des Jahres eine Szene zur Verfügung, die Ausgangspunkt für Assoziationen und Reflektionen sein kann. Die Szenen regen an, Fragen des Bestehenden und Zukünftigen innovativ anzugehen - Denken out of the box. Kai und Ela lassen uns an ihren Überlegungen teilhaben.

Projekt Gegensätze - Januar 2025